Pharaonen-Doodle für Howard Carter: Google ehrt den Entdecker Tutanchamuns

Howard Carter schaffte vor 90 Jahren, was die Forschungswelt schon nicht mehr für möglich gehalten hatte – er öffnete die Grabkammer des Pharaos Tutanchamun. Zu seinem 138. Geburtstag ehrt Google den Ägyptologen mit einem Doodle.

 

© Screenshot Google

 

Ein Mann steht vor einem Sarkophag, umgeben von Skulpturen. Mit einer Lampe in der Hand schaut er sich um, leuchtet die Grabkammer aus, die nahezu ungeplündert ist – die Grabkammer Tutanchamuns im Tal der Könige. Diese Szene, die vor knapp 90 Jahren so oder ähnlich Wirklichkeit war, hat Google heute mit seinem Doodle nachempfunden. Denn im November 1922 entdeckte Howard Carter, ein britischer Ägyptologe, die nahezu unversehrte Grabkammer des Pharaos Tutanchamun. Heute wäre Carter 138 Jahre alt geworden. Continue reading

Google ehrt Kindergartenerfinder Friedrich Fröbel: Von Koseliedern und Bauklötzen

Friedrich Fröbel wäre heute 230 Jahre alt geworden. Auch wenn er körperlich nicht mehr anwesend ist, seine Theorien leben weiter. Mit Spielzeug und Kinderliedern hat er nicht nur unsere Kindererziehung, sondern auch unsere Gesellschaft nachhaltig geprägt.

 

Kindergärten sind ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Lebens. Doch wer hat diese Art der Kinderbetreuung eigentlich erfunden? Nein, es war kein Schweizer – es war Friedrich Wilhelm August Fröbel. Gut, er hat sozusagen von einem Schweizer gelernt. Denn seine ersten Erfahrungen als Erzieher machte Friedrich Fröbel an der Musterschule in Frankfurt am Main, an der die pädagogischen Konzepte Johann Heinrich Pestalozzis erstmals getestet wurden. Mit diesen Ideen als Grundlage konnte Fröbel anschließend seine ganz eigene Art der Pädagogik und vor allen Dingen der frühkindlichen Erziehung entwickeln.

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Katherine Heigl auf der Suche nach Leidenschaft

Als Izzie Stevens in der Serie “Grey’s Anatomy” spielte Katherine Heigl Hauptdarstellerin Ellen Pompeo an die Wand. Ihre Kinorollen seit dem Serien-Ausstieg kratzen bisher nur an der Oberfläche ihres Talents. Heigl will wieder spüren, warum sie Schauspielerin geworden ist.

 

Die US-Schauspielerin Katherine Heigl wird den meisten durch ihre Rolle in der Serie “Grey’s Anatomy” ein Begriff sein. Von Staffel eins bis Staffel sechs verkörperte die 33-Jährige die Assistenzärztin Izzie Stevens in der Kulisse des Seattle Grace Krankenhauses. Heigl gelang mit ihrem Austritt aus der Serie der Sprung auf die große Leinwand. Allerdings bekam sie schnell den Stempel der romantischen Komödie aufgedrückt. In “27 Dresses”, “Beim ersten Mal” oder “Happy New Year” konnte sie vor allen Dingen eine Seite von sich zeigen: die oberflächliche.

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Tanzverbot am Karfreitag – eine Verteidigung

Kurz vor Ostern hatten ein Kollege und ich eine Diskussion zum Tanzverbot am Karfreitag. Wir stellten ziemlich schnell fest, dass wir sehr unterschiedlicher Meinung waren. Also haben wir kurzerhand ein Pro und Contra draus gemacht. Bei mir gibt es das Dafür.

 

Das öffentliche Musik- und Tanzverbot an Karfreitag ist eine christliche Tradition, die den Weg in unser Gesetz gefunden hat. Gegen sie zu demonstrieren ist intolerant und respektlos. An einem Tag im Jahr aufs Feiern zu verzichten sollte nicht zu viel verlangt sein.

 

Es gibt einen Tag im Jahr, 24 Stunden, in denen eine gesetzlich verordnete Ruhe besteht. Am Karfreitag, dem Freitag vor Ostern, herrscht vom Gesetzgeber vorgeschriebene Stille und Besinnlichkeit. Dazu gehört auch das Tanzverbot, das in Deutschland immer noch Bestand hat. Der Karfreitag ist dabei der einzige Tag, an dem das Tanzverbot noch in allen Bundesländern greift. In Bremen, Berlin und Hamburg allerdings nicht ganztägig. An anderen sogenannten Stillen Feiertagen wie Allerheiligen oder dem Reformationstag darf nur in vereinzelten Regionen Deutschlands nicht getanzt werden. Das Tanzverbot am Karfreitag hat eine lange Tradition. Und doch entstehen jedes Jahr wieder neue Diskussionen darüber, ob der Staat dem Bürger die eigene Belustigung verbieten kann – und das auch noch auf Grundlage eines religiösen Festes. Continue reading

Google ehrt Gioachino Rossini: Ein Frosch-Orchester zum 220. Geburtstag

Der italienische Komponist Gioachino Rossini wurde heute vor 220 Jahren geboren: Dafür spendiert Google ein Frosch-Doodle à la “Der Barbier von Sevilla”. Das ist allerdings nicht der einzige Anlass für die Änderung des Suchmaschinen-Schriftzugs.

 

Zum 220. Geburtstag ehrt Google den italienischen Komponisten Gioachino Rossini mit einem Doodle ©Screenshot Google

Der italienische Komponist Gioachino Rossini hatte zu Lebzeiten Pech: Er konnte seinen Geburtstag nur alle vier Jahre feiern, denn er wurde in einem Schaltjahr geboren. Kein Wunder also, dass die Suchmaschine Google den heutigen 29. Februar zum Anlass nimmt, gleich zweimal zu feiern. Vor genau 220 Jahren wurde Rossini geboren, außerdem können auch alle anderen unglücklichen Schaltjahrkinder heute ihren Geburtstag feiern. Den passenden Song dazu findet man im Doodle-zugehörigen Video. Zum quakigen Sound, der an Rossinis Oper “Der Barbier von Sevilla” angelehnt sein soll, können Geburtstagskinder heute Kerzen ausblasen und einen Ehrensekt trinken.

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Einheitsbrei versus Individualität

Bei “The Voice of Germany” geht es mit großen Schritten aufs Ende zu: Acht Kandidaten kämpfen um den Einzug ins Finale. Trotz der üblichen Bauchpinselei hatte die vorletzte Show musikalisch einiges zu bieten – das fast Lust auf mehr macht.

 

Halbfinale bei “The Voice of Germany”: Noch acht Kandidaten sind im Rennen, zwei aus jedem Team. Jetzt geht es um die vier Plätze in der letzten Show, dafür holt Sat.1 sogar die Battles der Anfangsphase zurück. Die beiden verbliebenen Kandidaten der jeweiligen Teams singen zunächst einzeln und dann im direkten Vergleich mit ihrem Konkurrenten im sogenannten Battle – der in Wirklichkeit mehr Duett als Kampf ist. Einer von ihnen kommt schließlich ins Finale. Das Besondere in diesem Halbfinale: die Teilnehmer präsentieren eigene Songs – eine Premiere in der Welt der Castingshows. Außerdem entscheiden Publikum und Juroren gemeinsam, wer in die nächste Runde kommt. Die Coaches müssen zumindest eine Tendenz in Form von Prozentpunkten angeben, die dann mit den Prozenten der anrufenden Zuschauer addiert werden.

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Das F-Wort hat Hochkonjunktur

Neue Runde, altes Spiel: Bei “The Voice of Germany” haben sich wieder mal alle bis zum Umfallen lieb. Trotz der ganzen Lobhudelei müssen zum Schluss zwei Kandidaten das Feld räumen – und der Fremdschamfaktor wird ebenfalls aktiviert.
 

Dass es bei dieser Sendung wirklich nur um die Stimmen der Kandidaten geht, beweisen diese gleich zu Anfang der vierten Liveshow von “The Voice of Germany”. Zum Auftakt geben die acht Konkurrenten ein Medley von Pink und Maroon 5 zum Besten. Sie wollen die Party in Gang bringen und sich dabei wie Mick Jagger bewegen. Das mit der Party scheint – zumindest bei ihren Coaches – zu klappen. Das mit den Moves weniger bis gar nicht. Aber gut, es geht ja hier nicht um Bühnenpräsenz, Aussehen und Bewegung. Es geht um die Stimme Deutschlands. Heute treten die Teams Rea und Nena gegeneinander an.

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Holst du mich ab, nehm’ ich dich mit

Die letzte Battle-Show von “The Voice of Germany” zog sich in die Länge wie Kaugummi. Highlights gab es erst zum Schluss – und die wurden umgehend demontiert.

 

Bei “The Voice of Germany” stand einen Tag vor Heiligabend die letzte Battle-Show auf dem Programm. Die  Kandidaten betraten in feinster Boxermanier aus zwei unterschiedlichen Ecken den Ring und legten los, sangen sich gegenseitig an die Wand – zum Sieg oder zum Knockout. So sollte man es zumindest erwarten. Was stattdessen passierte: Zwei Kandidaten, die sich gegenseitig ziemlich lieb hatten und unglaublich viel Respekt füreinander empfanden, gingen zusammen auf die Bühne und sangen ein Duett. Mal mit mehr Kontakt zum Gesangspartner, mal mit weniger. Angeblich aber immer mit Kontakt zum Publikum – denn im Studio wurde gefeiert und gejubelt suggerierten die Bilder. Continue reading

Müll, Hunger und Polio – das Leben der Kinder

Jährlich vergibt Unicef Deutschland den Preis für das Foto des Jahres: Ein Bild, das das Leben von Kindern in unserer Welt auf herausragende Weise dokumentiert – und vielleicht die Chance hat, die Wohlstandsgesellschaft wachzurütteln.

 

Umgeben von hochgiftigen Dämpfen steht ein Junge auf einer Müllhalde in der Nähe der ghanaischen Hauptstadt Accra. In den Händen hält er die Überreste eines Computerbildschirms: Nur ein kleiner Teil der Masse an westlichem Elektroschrott, der hier sein Ende findet. Der Junge wird den Bildschirm ausschlachten und anzünden, um an das wenige wertvolle Metall im Inneren des Gehäuses zu kommen.

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Buzzer dir einen!

Es ist geschafft: Die erste Runde mit den Blind Auditions bei “The Voice of Germany” ist vorbei. Die sechste Show zog sich etwas in die Länge – ein Highlight hob aber immerhin zwei Juroren aus ihren Stühlen.

 

Zum sechsten Mal hieß es am Freitag “Bühne frei” für die Kandidaten von “The Voice of Germany”: Junge Menschen treten im Fernsehen gegeneinander an, um einen Titel für ihre Stimme zu gewinnen und – im besten Fall – eine Musikkarriere zu starten. Bewertet wird das Ganze von einer Jury. Noch eine Castingshow halt. Doch diese Variante möchte anders sein. Diese will echte Talente hervorbringen, wird ständig für ihre qualitative Hochwertigkeit, ihre Nüchternheit und Professionalität gelobt. Continue reading